AGB Marktplatz

Stand: 23.10.2026

§ 1 Geltungsbereich und Anbieter

  1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für die Nutzung des Marktplatzes auf ki-radar24.de durch Kunden und Freelancer.
  2. Betreiber ist Tobias Pemsl, Inhaber von KI-Radar24, Rothenburger Straße 259, 90439 Nürnberg, Deutschland, USt-IdNr DE359758508 („KI-Radar24“). Kontakt: support@ki-radar24.de.
  3. Abweichende Bedingungen von Nutzern gelten nur, wenn KI-Radar24 ihnen ausdrücklich in Textform zustimmt.
  4. „Kunde“ ist, wer über den Marktplatz eine Leistung bucht. „Freelancer“ ist, wer über den Marktplatz Leistungen anbietet. Freelancer handeln als Unternehmer im Sinne von § 14 BGB. Kunden können Verbraucher (§ 13 BGB) oder Unternehmer sein.

§ 2 Rolle von KI-Radar24

  1. KI-Radar24 betreibt eine Online-Plattform, auf der Kunden und Freelancer zusammenfinden, und vermittelt Verträge zwischen ihnen.
  2. Der Vertrag über die gebuchte Leistung („Auftrag“) kommt ausschließlich zwischen Kunde und Freelancer zustande. KI-Radar24 wird nicht Vertragspartei dieses Auftrags und schuldet weder die Leistung noch ihren Erfolg.
  3. KI-Radar24 erbringt gegenüber dem Kunden eine eigene Leistung: die Vermittlung und die technische Abwicklung von Auftrag und Zahlung. Dafür berechnet KI-Radar24 dem Kunden eine Servicegebühr (§ 5).
  4. Zahlungen werden über den lizenzierten Zahlungsdienstleister Stripe abgewickelt. KI-Radar24 nimmt Zahlungen für Freelancer nicht auf eigene Konten entgegen.

§ 3 Registrierung und Konto

  1. Für Buchungen und Angebote ist ein Konto nötig. Die E-Mail-Adresse wird per Bestätigungslink geprüft.
  2. Angaben bei der Registrierung müssen wahr und vollständig sein und aktuell gehalten werden.
  3. Zugangsdaten sind geheim zu halten. Jedes Konto darf nur von der registrierten Person bzw. dem registrierten Unternehmen genutzt werden.
  4. Ein Anspruch auf Registrierung besteht nicht. KI-Radar24 kann Konten bei Verstößen gegen diese AGB nach den Regeln in § 13 einschränken oder sperren.
  5. Ein Konto anlegen und den Marktplatz nutzen dürfen nur volljährige, unbeschränkt geschäftsfähige Personen sowie Unternehmen. Wer für ein Unternehmen handelt, muss dazu berechtigt sein. Personen unter 18 Jahren dürfen kein Konto anlegen.

§ 4 Ablauf und Vertragsschluss

  1. Freelancer stellen ihre Leistungen mit Beschreibung und Preis ein. Das ist noch kein verbindliches Angebot.
  2. Der Kunde sendet eine Anfrage. Der Freelancer bestätigt Leistung, Preis und Liefertermin („Angebot“).
  3. Vor dem Bezahlen sieht der Kunde eine Übersicht mit dem Freelancer als Vertragspartner, der Leistung, dem Preis des Freelancers, der Servicegebühr von KI-Radar24, der Umsatzsteuer und dem Gesamtbetrag.
  4. Mit Klick auf den Button „Zahlungspflichtig buchen“ gibt der Kunde zwei Erklärungen ab: das Angebot zum Abschluss des Auftrags mit dem Freelancer und die Buchung der Vermittlungsleistung von KI-Radar24. Beide Verträge kommen mit erfolgreicher Zahlungsfreigabe zustande.
  5. Der Kunde erhält eine Bestätigung per E-Mail mit allen Vertragsdaten und diesen AGB.
  6. Vertragssprache ist Deutsch. Der Vertragstext wird von KI-Radar24 gespeichert und ist im Kundenkonto abrufbar.
  7. Angebote einholen: Kunden können einen Auftrag kostenlos beschreiben und an passende Freelancer senden. Die Anfrage geht an bis zu 10 passende Freelancer und ist 3 Tage offen, es gehen höchstens 10 Angebote ein. Kontaktdaten im Text werden automatisch ausgeblendet. Ein Vertrag entsteht erst, wenn der Kunde ein Angebot annimmt und bezahlt (Abs. 4).

§ 5 Preise und Servicegebühr

  1. Den Preis für den Auftrag legt der Freelancer fest. Ob darauf Umsatzsteuer anfällt, richtet sich nach den Verhältnissen des Freelancers und wird vor der Bestellung angezeigt.
  2. Der Kunde zahlt an KI-Radar24 eine Servicegebühr von 7 % des Auftragspreises zuzüglich Umsatzsteuer. Bei kleinen Aufträgen gilt eine Mindestgebühr, die die Zahlungskosten deckt. Für Verbraucher wird der Endpreis auf volle Euro aufgerundet. Der Endpreis steht immer fest, bevor der Kunde bezahlt.
  3. Freelancer zahlen an KI-Radar24 keine Provision auf ihre Aufträge.
  4. Verbrauchern wird immer der Gesamtpreis inklusive Umsatzsteuer angezeigt.
  5. Abgerechnet wird in Euro. Ausländischen Kunden kann der Zahlungsdienstleister Beträge in ihrer Währung anzeigen. Eine dabei anfallende Umrechnungsgebühr trägt der Kunde und wird vor der Zahlung angezeigt.
  6. Der Kunde erhält zwei Rechnungen: die Rechnung des Freelancers über den Auftrag, die der Freelancer selbst ausstellt (§ 9 Abs. 6), und die Rechnung von KI-Radar24 über die Servicegebühr. Beide sind im Auftrag im Kundenkonto abrufbar.

§ 6 Zahlung und Auszahlung

  1. Der Kunde zahlt den Gesamtbetrag bei der Bestellung im Voraus über Stripe. Möglich sind die beim Bezahlen angezeigten Zahlungsarten, derzeit Karte (Kredit- oder Debitkarte, auch über Apple Pay oder Google Pay), Amazon Pay und für Verbraucher Klarna. Bei Aufträgen, deren Preis der Leistung 1.000 € oder mehr beträgt, bestätigt der Kunde die Zahlung zusätzlich bei seiner Bank (z. B. in der Banking-App). Zahlungsdaten werden ausschließlich von Stripe verarbeitet.
  2. Stripe hält den Betrag bis zum Abschluss des Auftrags zurück. Der Anteil des Freelancers wird ihm gutgeschrieben, die Servicegebühr geht an KI-Radar24.
  3. Hat der Freelancer die Leistung geliefert, bestätigt der Kunde den Abschluss im Kundenkonto, indem er ausdrücklich bestätigt, dass er die Lieferung erhalten und geprüft hat und sie der Vereinbarung entspricht (Abnahme). Reagiert der Kunde nicht innerhalb von 7 Tagen nach der Lieferung und meldet er keinen Mangel, gilt die Lieferung als abgenommen und der Auftrag als abgeschlossen (§ 640 Abs. 2 BGB). Will der Kunde die Abnahme verweigern, wählt er im Auftrag „Problem melden“ und nennt mindestens einen Mangel. Ohne Angabe eines Mangels gilt die Lieferung nach Ablauf der Frist trotzdem als abgenommen. Darauf wird der Kunde bei der Lieferung per E-Mail hingewiesen.
  4. Drei Tage nach Abschluss und bestätigtem Zahlungseingang zahlt Stripe den Betrag an das Bankkonto des Freelancers aus. Hinzu kommt die Laufzeit der Banküberweisung, in der Regel 2 bis 7 Werktage. Bei neuen Stripe-Konten gibt Stripe das Guthaben anfangs oft später frei, sodass sich die ersten Auszahlungen verzögern können.
  5. Für die Zahlungsabwicklung gelten zusätzlich die Bedingungen von Stripe.

§ 6a Lieferung, Änderungen und Arbeitsproben

  1. Änderungsrunden: Wie viele Änderungsrunden im Preis enthalten sind, steht im Paket oder Angebot des Freelancers. Bietet der Freelancer „unbegrenzt“ an, kann der Kunde Änderungen verlangen, bis die Lieferung der Vereinbarung entspricht. Neue Wünsche, die über den vereinbarten Auftrag hinausgehen, sind keine Änderung und brauchen ein neues Angebot.
  2. Vorschau mit Wasserzeichen: Der Freelancer kann Bilder und Videos zunächst als Vorschau mit Wasserzeichen liefern. Der Kunde prüft die Lieferung anhand der Vorschau. Die Originale werden mit der Abnahme freigegeben, auch wenn die Lieferung nach § 6 Abs. 3 als abgenommen gilt. Andere Dateien, zum Beispiel PDF- oder ZIP-Dateien, kann der Kunde sofort herunterladen. Nach der Abnahme werden die Vorschauen gelöscht.
  3. Arbeitsproben: Nach dem Abschluss eines Auftrags kann der Freelancer den Kunden fragen, ob er Bilder oder ein Video aus der Lieferung als Arbeitsprobe in seinem Profil zeigen darf. Ohne Zustimmung des Kunden wird nichts gezeigt. Der Kunde kann seine Zustimmung jederzeit im Auftrag zurücknehmen; dann wird die Arbeitsprobe entfernt. Der Freelancer stellt sicher, dass eine Arbeitsprobe keine Rechte Dritter verletzt und keine vertraulichen Angaben des Kunden zeigt.
  4. Anzahl der Arbeitsproben: Wie viele Arbeitsproben im Profil erscheinen, hängt von der Stufe des Freelancers ab (§ 9a Abs. 1): Neu 2, Bewährt 3, Profi 4, Top-Profi 5. Eine Arbeitsprobe besteht aus einem Video oder bis zu zwei Bildern. Sinkt die Stufe, werden die älteren Arbeitsproben ausgeblendet, aber nicht gelöscht.

§ 7 Stornierung, Erstattung und Streitfälle

  1. Kunde und Freelancer können einen Auftrag vor Beginn der Arbeit einvernehmlich stornieren. Der Kunde erhält dann den vollen Betrag zurück, einschließlich der Servicegebühr.
  2. Einigen sich Kunde und Freelancer nach Beginn der Arbeit auf eine teilweise oder volle Erstattung, wird diese über Stripe ausgeführt. Die Servicegebühr wird im gleichen Verhältnis anteilig erstattet. KI-Radar24 behält jedoch mindestens den Teil der Servicegebühr ein, der für die bereits angefallenen Kosten der Zahlungsabwicklung nötig ist; dieser Betrag wird dem Kunden vor der Erstattung angezeigt.
  3. Ist der Kunde mit der Leistung nicht zufrieden, kann er vor der Abnahme im Auftrag „Problem melden“ wählen und das Problem beschreiben. Kunde und Freelancer versuchen dann zuerst, sich im Chat zu einigen. Der Freelancer kann eine teilweise oder volle Erstattung vorschlagen, die der Kunde annehmen kann.
  4. Während ein Problem gemeldet ist, bleibt die Auszahlung an den Freelancer zurückgehalten. Einigen sich beide nicht innerhalb von 7 Tagen, prüft KI-Radar24 den Fall anhand des Auftrags, des Chats und der Lieferung und schlägt beiden eine Aufteilung mit Begründung vor (Lösungsvorschlag). Kunde und Freelancer können dem Vorschlag innerhalb von 14 Tagen im Auftrag zustimmen oder widersprechen, längstens bis kurz vor dem Stichtag nach Abs. 5. KI-Radar24 weist beide bei Fristbeginn sowie 7 und 2 Tage vor Fristende per E-Mail darauf hin, dass der Vorschlag ohne Widerspruch umgesetzt wird. Stimmen beide zu oder widerspricht niemand innerhalb dieser Frist, weist KI-Radar24 Stripe an, den Vorschlag umzusetzen. Widerspricht einer von beiden, bleibt der Betrag zurückgehalten, bis beide eine gemeinsame Weisung erteilen, längstens bis zum Stichtag nach Abs. 5. KI-Radar24 entscheidet nicht selbst über die Ansprüche aus dem Auftrag.
  5. Stichtag bei einem Problem: Der Zahlungsdienstleister Stripe erlaubt es nur für eine begrenzte Zeit, Zahlungen zurückzuhalten. Gibt es bei einem gemeldeten Problem bis zum 75. Tag nach der Zahlung (Stichtag) weder eine Abnahme noch eine Einigung oder gemeinsame Weisung, wird der noch nicht ausgezahlte Betrag nach den Regeln in Abs. 2 an den Kunden erstattet und der Auftrag beendet. Wird das Problem erst kurz vor oder nach diesem Tag gemeldet, verschiebt sich der Stichtag auf 7 Tage nach der Meldung, höchstens auf den 85. Tag nach der Zahlung. KI-Radar24 erinnert beide am 45., 60. und 70. Tag nach der Zahlung per E-Mail an den Stichtag.
  6. Stichtag ohne Lieferung: Hat der Freelancer bis zum 75. Tag nach der Zahlung nicht geliefert, wird der Betrag ebenso nach den Regeln in Abs. 2 an den Kunden erstattet und der Auftrag beendet. KI-Radar24 erinnert beide am 60. und 70. Tag daran. Ein Liefertermin darf deshalb höchstens 60 Tage in der Zukunft liegen. Größere Projekte werden in Etappen aufgeteilt, die jeweils eigene Aufträge mit eigener Zahlung sind.
  7. Keine Entscheidung über Ansprüche: Auszahlungen und Erstattungen nach Abs. 4 bis 6 regeln nur, was mit dem zurückgehaltenen Betrag geschieht. Sie sind keine Entscheidung darüber, wer im Recht ist. Kunde und Freelancer behalten alle Ansprüche gegeneinander und können sie jederzeit vor Gericht geltend machen. Eine Rückbuchung über die Bank oder das Kartenunternehmen (§ 9 Abs. 7) geht diesen Regeln vor.
  8. Gesetzliche Gewährleistungsrechte des Kunden gegenüber dem Freelancer bleiben unberührt.

§ 8 Widerrufsrecht für Verbraucher

  1. Verbraucher haben bei Verträgen über den Marktplatz ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen. Es gilt für den Auftrag mit dem Freelancer und für die Vermittlungsleistung von KI-Radar24. Einzelheiten stehen in der Widerrufsbelehrung im Anhang.
  2. Der Widerruf kann jederzeit über den Button „Vertrag widerrufen“ im Auftrag oder über den Link „Vertrag widerrufen“ unten auf jeder Seite erklärt werden, auch ohne Anmeldung. Der Kunde erhält sofort eine Eingangsbestätigung per E-Mail mit Datum und Uhrzeit. Ein Widerruf gegenüber KI-Radar24 gilt auch gegenüber dem Freelancer.
  3. Soll der Freelancer vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnen, muss der Verbraucher das ausdrücklich verlangen. Widerruft er danach, schuldet er Wertersatz für die bis dahin erbrachte Leistung. Ist die Leistung vollständig erbracht, erlischt das Widerrufsrecht, wenn der Verbraucher vorher ausdrücklich zugestimmt und bestätigt hat, dass er das weiß.
  4. Nach einem wirksamen Widerruf wird der Betrag über Stripe auf dem ursprünglichen Zahlungsweg erstattet.

§ 9 Besondere Bedingungen für Freelancer

  1. Freischaltung: Aufträge kann ein Freelancer erst annehmen, wenn er folgende Angaben gemacht und Prüfungen bestanden hat: bestätigte E-Mail-Adresse, vollständiger Name und Anschrift, Land, ggf. Firmenname, USt-IdNr oder Steuernummer, Steuer-Identifikationsnummer, Geburtsdatum (bei natürlichen Personen), Bankverbindung sowie ein bei Stripe verifiziertes Konto. Die Identitätsprüfung führt Stripe durch.
  2. Meldepflichten: KI-Radar24 ist als Plattformbetreiber nach dem Plattformen-Steuertransparenzgesetz (PStTG) verpflichtet, diese Angaben sowie die über den Marktplatz erzielten Beträge und Gebühren an das Bundeszentralamt für Steuern zu melden. Der Freelancer bestätigt seine Angaben spätestens alle 36 Monate auf Anfrage mit einem Klick; die USt-IdNr wird jährlich automatisch geprüft. Bestätigt oder ergänzt der Freelancer die Angaben trotz zwei Erinnerungen nicht, hält KI-Radar24 Auszahlungen frühestens 60 Tage nach der ersten Anfrage zurück, bis die Angaben vorliegen (§ 23 PStTG).
  3. Zahlungsabwicklung über Stripe: Für Zahlungen und Auszahlungen richtet der Freelancer ein Konto bei Stripe ein und akzeptiert dabei die Stripe-Bedingungen für verbundene Konten (Stripe Connected Account Agreement einschließlich der Stripe Services Agreement). Der Freelancer ist bei Stripe Händler der über den Marktplatz bezahlten Aufträge: Die Zahlungen der Kunden werden von Stripe in seinem Namen entgegengenommen. Der Freelancer ermächtigt KI-Radar24, Stripe in seinem Namen anzuweisen, (a) die Servicegebühr von KI-Radar24 einzubehalten, (b) den Auftragsbetrag bis zum Abschluss (§ 6) oder während eines Problems (§ 7) zurückzuhalten, (c) Erstattungen nach § 7 und § 8 auszuführen, (d) Auszahlungen nach Abs. 2 zurückzuhalten und (e) Rückbuchungen nach Abs. 7 zu verrechnen. KI-Radar24 darf bei Stripe Angaben vorausfüllen, etwa sein Profil auf ki-radar24.de als Website und die Branche.
  4. Eigene Verantwortung: Der Freelancer erbringt seine Leistung selbstständig und eigenverantwortlich. Er ist für seine Steuern und Abgaben selbst verantwortlich.
  5. Keine Provision: Freelancer zahlen keine Provision. Sie erhalten den vereinbarten Auftragspreis vollständig. Die Servicegebühr trägt der Kunde.
  6. Rechnungen: Der Freelancer stellt dem Kunden über jeden abgeschlossenen Auftrag eine ordnungsgemäße Rechnung aus. Er kann dafür das Rechnungswerkzeug im Marktplatz nutzen oder eine eigene Rechnung als PDF hochladen. Für Inhalt, Nummerierung und steuerliche Richtigkeit seiner Rechnungen ist allein der Freelancer verantwortlich.
  7. Rückbuchungen: Holt ein Kunde eine Zahlung nach der Auszahlung an den Freelancer über seine Bank oder sein Kartenunternehmen zurück (Chargeback oder Rücklastschrift) und wird sie nicht zugunsten des Freelancers entschieden, trägt der Freelancer den Betrag und die dabei anfallende Gebühr von Stripe. KI-Radar24 darf den Betrag über Stripe zurückbuchen oder mit künftigen Auszahlungen verrechnen. Der Freelancer wird vorher informiert und kann Nachweise einreichen. Holt ein Kunde eine Zahlung vor der Auszahlung über seine Bank oder sein Kartenunternehmen zurück und wird die Rückbuchung nicht zugunsten des Freelancers entschieden, wird der Auftrag im Marktplatz beendet und für diesen Auftrag erfolgt keine Auszahlung. Vertragliche Ansprüche des Freelancers gegen den Kunden bleiben unberührt.
  8. Umgehungsverbot: Freelancer verpflichten sich, Aufträge mit Kunden, die sie über den Marktplatz kennengelernt haben, für 12 Monate nach dem ersten Kontakt nicht an der Plattform vorbei abzurechnen.
  9. Leistungen vor Ort: Bietet der Freelancer an, Leistungen beim Kunden oder an einem anderen Ort zu erbringen, gilt zusätzlich: (a) Anfahrt, Termin, Zugang zum Einsatzort und die Arbeit vor Ort vereinbaren Kunde und Freelancer direkt miteinander. Sie sind Teil des Auftrags zwischen Kunde und Freelancer. Den Preis für die Anfahrt legt der Freelancer selbst fest. (b) Der Freelancer ist allein dafür verantwortlich, die Leistung vor Ort sicher und fachgerecht zu erbringen, einschließlich der Anfahrt und der Einhaltung von Sicherheits- und Arbeitsschutzvorschriften. Für Schäden, die er oder seine Hilfspersonen dabei verursachen, haftet er nach den gesetzlichen Vorschriften. (c) Der Freelancer sorgt selbst für den Versicherungsschutz, den seine Tätigkeit erfordert, auch bei Einsätzen vor Ort. (d) KI-Radar24 ist bei Einsätzen vor Ort nicht anwesend und prüft weder die Eignung des Freelancers für Arbeiten vor Ort noch seinen Versicherungsschutz.
  10. Freistellung: Machen Dritte, auch Kunden, gegen KI-Radar24 Ansprüche wegen der Leistung eines Freelancers geltend, insbesondere wegen Schäden bei Einsätzen vor Ort, stellt der Freelancer KI-Radar24 davon frei, soweit er die Ursache zu vertreten hat. Das umfasst auch die angemessenen Kosten der Rechtsverteidigung. KI-Radar24 informiert den Freelancer unverzüglich über solche Ansprüche und gibt ihm Gelegenheit zur Stellungnahme.
  11. Zusatzleistungen erst nach Freischaltung: Pakete, Boosts, eigene Titelbilder und KI-Stories für sein Freelancer-Profil kann der Freelancer erst buchen, wenn das Profil im Marktplatz sichtbar ist. Dafür müssen die E-Mail-Adresse bestätigt, diese AGB akzeptiert, die Steuerdaten hinterlegt, das Auszahlungskonto bei Stripe eingerichtet und das Profil freigegeben sein.

§ 9a Stufen, Kollegen-Empfehlungen, Einladungen, Vertretungen und Freelancer der Woche

(1) Freelancer-Stufen. KI-Radar24 ordnet jedem Freelancer automatisch eine Stufe zu (Neu, Bewährt, Profi, Top-Profi). Sie wird aus Daten des Marktplatzes berechnet, wie auf der Seite „Freelancer-Stufen“ beschrieben, und kann nicht gekauft werden. Erfüllt ein Freelancer die Voraussetzungen seiner Stufe nicht mehr, behält er sie noch 60 Tage. Die mit einer Stufe verbundenen Vorteile (z. B. Platzierungs-Bonus, Gratis-Boosts, persönliche Adresse, Plätze in der Top-Auswahl) sind freiwillige Leistungen ohne Rechtsanspruch; KI-Radar24 kann sie für die Zukunft ändern. Gratis-Boosts gelten nur im jeweiligen Kalendermonat und sind nicht übertragbar und nicht auszahlbar. Auf eine bestimmte persönliche Adresse besteht kein Anspruch.

(2) Kollegen-Empfehlungen. Freelancer können Kunden bei einer Anfrage andere Freelancer empfehlen. Das ist freiwillig und unverbindlich. Für Empfehlungen gibt es kein Geld, keine Provision und kein Guthaben. Der empfehlende Freelancer wird nicht Vertragspartner eines daraus entstehenden Auftrags und haftet nicht für die Leistung des empfohlenen Freelancers. Der Kunde entscheidet selbst, ob er einen empfohlenen Freelancer anfragt; erst dann wird seine Anfrage an diesen übermittelt. Sagt ein Freelancer eine Anfrage ab, kann der Kunde einmalig innerhalb von 60 Tagen auf der Plattform einen Hinweis erhalten, sobald der Freelancer wieder verfügbar ist.

(3) Erfolgreiche Empfehlungen. Eine Empfehlung gilt als erfolgreich, wenn daraus ein bezahlter und abgeschlossener Auftrag entsteht, den der Kunde mit mindestens 4,5 von 5 Sternen bewertet. Jeder empfohlene Kollege zählt nur einmal. Erfolgreiche Empfehlungen werden bei der Stufe des empfehlenden Freelancers wie zwei abgeschlossene Aufträge berücksichtigt (höchstens zehn zusätzliche Aufträge) und bei der Auswahl des Freelancers der Woche (Absatz 5).

(3a) Freelancer einladen. Freelancer können andere Freelancer über ihren persönlichen Einladungslink zu KI-Radar24 einladen. Eine Einladung gilt als erfolgreich, wenn sich der eingeladene Freelancer über diesen Link registriert hat und seinen ersten bezahlten und abgeschlossenen Auftrag über den Marktplatz erhält; Aufträge des einladenden Freelancers beim Eingeladenen zählen nicht. Jeder eingeladene Freelancer zählt nur einmal. Erfolgreiche Einladungen werden wie erfolgreiche Empfehlungen berücksichtigt: bei der Stufe wie zwei abgeschlossene Aufträge (zusammen mit Empfehlungen höchstens zehn zusätzliche Aufträge) und beim Freelancer der Woche mit je einem Los (zusammen mit Empfehlungen höchstens sechs). Für Einladungen gibt es kein Geld, keine Provision, kein Guthaben und keine Pakete. Im Profil des einladenden Freelancers kann angezeigt werden, wie viele Freelancer er zu KI-Radar24 gebracht hat, ab zehn erfolgreichen Einladungen zusätzlich das Abzeichen „Botschafter“. Der Freelancer kann diese Angaben und das Abzeichen „Gründungsmitglied“ in seinem Konto jederzeit ausblenden; für Stufe und Freelancer der Woche zählen sie trotzdem weiter.

(3b) Gründungsmitglieder. Die ersten 2.000 Freelancer, deren Profil auf KI-Radar24 veröffentlicht wird, werden Gründungsmitglied. Sie erhalten einmalig ein Guthaben über 60 Tage Advanced. Das Guthaben startet der Freelancer selbst in seinem Konto, sobald sein Profil im Marktplatz sichtbar ist, spätestens 36 Monate nach Erhalt; danach verfällt es. KI-Radar24 erinnert rechtzeitig vorher per E-Mail. Ab dem Start laufen die 60 Tage ohne Unterbrechung. Hat der Freelancer bereits ein bezahltes Paket, verlängert sich dessen Laufzeit um 60 Tage. Das Guthaben hat keinen Geldwert, wird nicht ausgezahlt, ist nicht übertragbar und kann nicht mit anderen Konten zusammengelegt werden. Gründungsmitglieder können außerdem ein eigenes Titelbild kostenlos nutzen, solange KI-Radar24 diese Funktion anbietet.

(4) Vertretungen. Freelancer können bis zu drei Kollegen als Vertretung festlegen. Diese werden beim Empfehlen zuerst vorgeschlagen und Kunden angezeigt, wenn der Freelancer ausgebucht ist. Dadurch entsteht kein Vertragsverhältnis zwischen den Freelancern und keine Pflicht des Kollegen, Anfragen anzunehmen.

(5) Freelancer der Woche. KI-Radar24 lost jede Woche einen Freelancer der Woche aus, wie auf der Seite „Ranking und Werbung“ beschrieben. Die Teilnahme ist automatisch und kostenlos; ein Kauf oder eine sonstige Zahlung ist dafür weder nötig noch möglich. Ein Anspruch auf Auswahl besteht nicht. Wer nicht teilnehmen möchte, kann dies jederzeit dem Support mitteilen. Der Gewinner kann seine Story kostenlos selbst gestalten. Die Inhalte müssen wahr und rechtmäßig sein und dürfen keine Kontaktdaten, Links oder Aufforderungen enthalten, Aufträge außerhalb von KI-Radar24 abzuwickeln. Der Freelancer versichert, die Rechte an hochgeladenen Bildern und Texten zu besitzen, und räumt KI-Radar24 das einfache, unentgeltliche Recht ein, sie für die Dauer der Woche auf der Website und in der App zu zeigen. KI-Radar24 kann Stories, die gegen diese Regeln verstoßen, kürzen, entfernen oder durch die automatische Story ersetzen.

(6) Missbrauch. Zweitkonten, Absprachen, Scheinaufträge oder gekaufte Bewertungen, mit denen Stufen, Empfehlungen, Einladungen oder Lose beeinflusst werden sollen, sind untersagt. In diesem Fall zählen die betroffenen Empfehlungen und Einladungen nicht, Vorteile können entfallen, und es gelten die Maßnahmen nach § 13.

§ 10 Inhalte, Bewertungen und Meldungen

  1. Nutzer sind für ihre eingestellten Inhalte verantwortlich. Sie dürfen keine Rechte Dritter oder Gesetze verletzen.
  2. Bewertungen dürfen nur zu tatsächlich über den Marktplatz abgewickelten Aufträgen abgegeben werden. Nach Abschluss eines Auftrags können sich Kunde und Freelancer innerhalb von 14 Tagen gegenseitig bewerten. Beide Bewertungen werden erst sichtbar, wenn beide bewertet haben oder die Frist abgelaufen ist. Danach können sie nicht mehr geändert werden. Die Bewertung eines Kunden durch einen Freelancer sehen nur Freelancer. KI-Radar24 veröffentlicht Bewertungen ungefiltert, sofern sie nicht rechtswidrig sind, und erklärt auf der Plattform, wie sichergestellt wird, dass sie von echten Kunden stammen.
  3. Es ist nicht erlaubt, für eine Bewertung Vorteile anzubieten oder zu verlangen, etwa Rabatte, Zugaben oder Erstattungen, eine Lieferung von einer Bewertung abhängig zu machen oder Bewertungen zu tauschen.
  4. Rechtswidrige Inhalte können jederzeit über den Button „Melden“ auf jedem Eintrag und Profil, in Chats und Aufträgen oder per E-Mail an support@ki-radar24.de gemeldet werden. Der Meldende erhält eine Eingangsbestätigung. KI-Radar24 prüft jede Meldung zeitnah, sorgfältig und objektiv, teilt dem Meldenden die Entscheidung mit und begründet Maßnahmen gegenüber dem Betroffenen. Gegen Entscheidungen ist eine Beschwerde nach § 14 Abs. 2 möglich.

§ 11 Reihenfolge der Angebote (Ranking)

Welche Einträge angezeigt werden, bestimmen der Suchbegriff und die gewählten Filter (z. B. Kategorie, Ort, Art des Eintrags). Bei der voreingestellten Sortierung „Empfohlen“ mischen wir Einträge mit gebuchtem Werbepaket und Einträge ohne Paket nach festen Plätzen: Von je fünf Plätzen gehen zwei an Premium, einer an Advanced und zwei an Einträge ohne bezahltes Paket. Ein Eintrag mit 7-Tage-Boost zählt dabei wie Advanced. Bezahlte Einträge sind als „Gesponsert“ gekennzeichnet und wechseln sich regelmäßig ab. Innerhalb jeder Gruppe entscheidet ein Qualitätswert aus Vollständigkeit des Profils, Beliebtheit der letzten 30 Tage, Bewertungen, einem Fairness-Bonus für wenig gesehene Einträge, Neuheit, Aktualität und einem täglich wechselnden Zufallsbonus. Die genauen Regeln stehen auf der Seite „Ranking und Werbung“. Nutzer können stattdessen andere Sortierungen wählen, etwa „Neueste“, Bewertung oder alphabetisch. KI-Stories auf der Startseite sind bezahlte Anzeigen, werden als „Anzeige“ gekennzeichnet und in zufälliger Reihenfolge gezeigt. Stories, die bisher seltener zu sehen waren, kommen dabei öfter nach vorne.

Bei Freelancern erhöht die Stufe (§ 9a Abs. 1) den Qualitätswert in der Sortierung „Empfohlen“ um einen festen Bonus; Top-Profis erhalten zusätzlich bis zu zwei Plätze in der Top-Auswahl auf der Startseite. Bezahlte Plätze bleiben davon unberührt. Sind in der Top-Auswahl Plätze frei, füllen wir sie abwechselnd mit anderen sichtbaren Freelancern auf. Solange es weniger als zehn Freelancer mit Premium-Paket, redaktioneller Empfehlung oder der Stufe Top-Profi gibt, zeigt auch die komplette Top-Auswahl alle sichtbaren Freelancer, die genannten stehen dabei vorne. Die genauen Werte stehen auf der Seite „Ranking und Werbung“.

Der KI-Assistent Radi schlägt auf Wunsch passende Freelancer vor und bereitet Anfragen vor. Nach welchen Merkmalen er auswählt, steht auf der Seite „Ranking und Werbung“. Seine Vorschläge sind unverbindlich, maßgeblich sind die Angaben im Profil und im Angebot. Radi sendet und bucht nichts ohne Bestätigung des Nutzers.

§ 12 Haftung

  1. Für die Leistungen der Freelancer haftet allein der jeweilige Freelancer. Das gilt auch für Leistungen vor Ort einschließlich der Anfahrt (§ 9 Abs. 9). KI-Radar24 haftet nur für die eigene Vermittlungs- und Abwicklungsleistung.
  2. KI-Radar24 haftet unbeschränkt bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit, Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit und nach dem Produkthaftungsgesetz.
  3. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
  4. KI-Radar24 bemüht sich um eine ständige Erreichbarkeit der Plattform, schuldet sie aber nicht ununterbrochen.

§ 13 Laufzeit, Sperrung und Änderungen

  1. Das Nutzerkonto läuft unbefristet und kann jederzeit gekündigt werden. Laufende Aufträge werden noch abgewickelt.
  2. KI-Radar24 kann ein Konto oder einzelne Inhalte einschränken, aussetzen oder sperren, insbesondere bei: falschen oder fehlenden Pflichtangaben, rechtswidrigen Inhalten, Betrug oder Täuschung, Umgehung der Plattform (§ 9 Abs. 8), Manipulation von Bewertungen, Missbrauch von Rückbuchungen, wiederholten berechtigten Beschwerden oder fehlenden Steuerdaten trotz Erinnerung (§ 9 Abs. 2). Die Begründung erhält der Betroffene spätestens mit Wirksamwerden der Maßnahme. Ein Freelancer-Konto wird nur mit einer Frist von mindestens 30 Tagen und Begründung vollständig beendet, außer bei schweren oder wiederholten Verstößen oder wenn das Gesetz es verlangt. Der Betroffene kann über das Beschwerdeverfahren (§ 14 Abs. 2) Stellung nehmen.
  3. Änderungen dieser AGB werden mindestens 15 Tage vor Inkrafttreten per E-Mail angekündigt, bei umfangreichen Änderungen entsprechend früher. Wer nicht einverstanden ist, kann vor Inkrafttreten kündigen. Kürzere Fristen gelten nur, wenn eine gesetzliche Pflicht oder die Abwehr einer unmittelbaren Gefahr es verlangt.

§ 14 Datenschutz, Beschwerden und Schlussbestimmungen

  1. Personenbezogene Daten werden nach der Datenschutzerklärung verarbeitet. Steuer-, Zahlungs- und Verifizierungsdaten sind nur für berechtigte Personen bei KI-Radar24 zugänglich und werden nach den gesetzlichen Aufbewahrungsfristen gelöscht.
  2. Beschwerden richten Nutzer an support@ki-radar24.de. KI-Radar24 bearbeitet sie zügig und teilt das Ergebnis mit.
  3. KI-Radar24 ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
  4. Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit nicht zwingende Verbraucherschutzvorschriften ihres Wohnsitzstaates entgegenstehen.
  5. Gerichtsstand für Kaufleute ist Nürnberg.
  6. Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt der Rest wirksam.

Anhang: Widerrufsbelehrung (für Verbraucher)

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (KI-Radar24, Radarcraft Studios, Rothenburger Straße 259, 90439 Nürnberg, support@ki-radar24.de; wir nehmen den Widerruf auch für den Freelancer entgegen) mittels einer eindeutigen Erklärung über Ihren Entschluss informieren, diesen Vertrag zu widerrufen, zum Beispiel per E-Mail oder über den Link „Vertrag widerrufen“ unten auf jeder Seite von ki-radar24.de. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Sie können Ihr Widerrufsrecht auch online über die Schaltfläche „Vertrag widerrufen“ ausüben, die Sie in Ihrem Auftrag und unten auf jeder Seite von ki-radar24.de finden (https://ki-radar24.de/?vertrag-widerrufen=1). Wenn Sie diese Online-Funktion nutzen, übermitteln wir Ihnen auf einem dauerhaften Datenträger (z. B. durch eine E-Mail) unverzüglich eine Eingangsbestätigung mit Informationen zum Inhalt der Widerrufserklärung sowie dem Datum und der Uhrzeit ihres Eingangs. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart. In keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet. Die Rückzahlung veranlassen wir auch im Namen des Freelancers über unseren Zahlungsdienstleister Stripe.

Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistung während der Widerrufsfrist beginnen soll, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.

Muster-Widerrufsformular

(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)

(*) Unzutreffendes streichen.

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