Ein Chatbot antwortet, ein KI-Agent handelt: Er zerlegt eine Aufgabe in Schritte, nutzt Werkzeuge wie Websuche, E-Mail oder Tabellen und arbeitet so lange, bis das Ziel erreicht ist. 2026 sind Agenten vom Experiment zum Alltagswerkzeug geworden, vom persönlichen Assistenten, der Mails sortiert, bis zum KI-Entwickler, der Programmieraufgaben übernimmt.
In der Kategorie KI-Agenten findest du auf KI-Radar24 dutzende Lösungen. In diesem Ratgeber erklären wir, wie Agenten funktionieren, wo ihre Grenzen liegen und welche zehn Tools du kennen solltest.
ManusErledigt Recherchen und Berichte weitgehend selbstständig, ohne Code.
Zum Tool →Stell dir vor, du gibst einer Assistenz eine Aufgabe: „Erstell mir bis Freitag den Wochenbericht.“ Sie sammelt selbst die Zahlen, fasst sie zusammen und legt dir das Ergebnis zur Freigabe hin. Genau das macht ein KI-Agent. Ein klassischer Chatbot dagegen wartet, bis du ihm alle Informationen lieferst, und antwortet dann einmal.


Die zehn Tools unterscheiden sich vor allem in zwei Punkten: Brauchst du Programmierkenntnisse? Und soll der Agent eine einzelne Aufgabe erledigen oder ganze Abläufe steuern? Die Übersicht hilft bei der Einordnung.


Manus ist ein allgemeiner Agent, der Recherchen, Analysen, Präsentationen und Dokumente weitgehend selbstständig erstellt. Du beschreibst das Ziel, Manus plant die Schritte, sucht im Web, wertet aus und liefert ein fertiges Ergebnis. Laut Anbieter mit SOC 2 und ISO 27001.
Ideal für: Recherchen, Marktanalysen und Berichte.
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Mit n8n baust du eigene KI-Agenten in Abläufe ein: Der Agent entscheidet, welches Werkzeug er nutzt, und n8n führt es aus. Der Clou für Firmen in Deutschland: Alles lässt sich auf eigenen Servern betreiben.
Ideal für: Firmen mit Datenschutz-Anspruch und Agenturen.
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Make kombiniert visuelle Automatisierung mit KI-Agenten, die mehrstufige Abläufe über viele Apps steuern. Du siehst jeden Schritt als Diagramm und behältst so den Überblick, was der Agent tut.
Ideal für: Teams, die Abläufe sehen und verstehen wollen.
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Zapier verbindet Agenten mit einer riesigen Zahl an Apps. Die Agenten erledigen Aufgaben wie Leads recherchieren oder Anfragen sortieren und nutzen dafür deine verbundenen Programme. Ideal für einfache, zuverlässige Abläufe.
Ideal für: Einsteiger und kleine Teams.
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Mit Relevance AI baust du ganze Teams aus KI-Agenten für Vertrieb, Support oder Recherche, ohne Code. Es gibt viele fertige Agenten für typische Geschäftsbereiche, dazu Funktionen wie das Maskieren persönlicher Daten.
Ideal für: Vertriebs- und Supportteams in größeren Firmen.
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Lindy ist ein persönlicher KI-Assistent für E-Mails, Termine und Kundenanfragen. Er sortiert dein Postfach, schreibt Antwortentwürfe, plant Meetings und erledigt echte Aufgaben statt nur zu antworten. Laut Anbieter kein Training mit Kundendaten.
Ideal für: Selbstständige und Führungskräfte mit vollem Postfach.
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CrewAI ist ein Open-Source-Framework, in dem mehrere Agenten mit festen Rollen zusammenarbeiten, etwa Rechercheur, Autor und Prüfer. Dazu gibt es eine Plattform mit kostenlosem Basis-Plan.
Ideal für: Entwickler, die Agenten-Teams bauen.
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LangChain ist eines der meistgenutzten Frameworks zum Bauen von KI-Anwendungen und Agenten. Es läuft in deinem eigenen Code, die Daten gehen nur an die Dienste, die du wählst. Viele fertige Bausteine beschleunigen Prototypen.
Ideal für: Entwickler und Tech-Teams.
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Devin ist ein KI-Softwareentwickler, der Programmieraufgaben selbstständig plant, umsetzt und testet. Er arbeitet parallel zu deinem Team und übernimmt Routine- und Wartungsaufgaben, Ergebnisse prüfst du wie bei einem Kollegen.
Ideal für: Entwicklungsteams mit vielen kleinen Aufgaben.
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In Notion erledigen Agenten Aufgaben direkt in deinem Arbeitsbereich: Seiten bearbeiten, Datenbanken pflegen und Aufgaben nach Zeitplan erledigen. Praktisch, wenn dein Wissen ohnehin in Notion liegt.
Ideal für: Teams, die in Notion arbeiten.
Notion AI im Verzeichnis ansehen →| Tool | Für wen | Programmieren nötig? | Einstieg |
|---|---|---|---|
| Manus | Recherchen & Berichte | nein | kostenlos |
| n8n | Firmen mit Datenschutz-Anspruch | etwas | kostenlos |
| Make | Visuelle Abläufe | nein | dauerhaft gratis |
| Zapier | Einsteiger | nein | kostenlos |
| Relevance AI | Vertrieb & Support | nein | nutzungsbasiert |
| Lindy | Persönliche Assistenz | nein | Abo |
| CrewAI | Entwickler | ja | Open Source |
| LangChain | Entwickler | ja | frei nutzbar |
| Devin | Entwicklungsteams | ja | Abo |
| Notion AI | Notion-Teams | nein | begrenzt gratis |
Agenten greifen auf echte Daten zu: Postfächer, Kalender, Kundendaten. Deshalb gelten hier dieselben Regeln wie bei jedem anderen Tool, nur noch strenger. Für personenbezogene Daten brauchst du einen Auftragsverarbeitungsvertrag, und du solltest wissen, wo die Daten verarbeitet werden. Wer volle Kontrolle will, betreibt n8n auf eigenen Servern. Mehr dazu im Ratgeber DSGVO-konforme KI-Tools.
Ein Chatbot beantwortet eine Frage. Ein Agent verfolgt ein Ziel über viele Schritte, nutzt dabei Werkzeuge wie Websuche, E-Mail oder Tabellen und prüft sein Ergebnis selbst.
So sicher, wie du sie einrichtest. Begrenzte Zugriffe, Freigaben für wichtige Aktionen und ein Blick ins Protokoll machen den Unterschied.
Nein. Manus, Lindy, Relevance AI, Zapier, Make und Notion AI funktionieren ohne Code. CrewAI, LangChain und Devin richten sich an Entwickler.
Sie übernehmen Routineaufgaben, damit Menschen sich auf Entscheidungen, Beziehungen und kreative Arbeit konzentrieren können. Kontrolle und Verantwortung bleiben beim Menschen.
Viele Tools haben einen kostenlosen Einstieg. Abgerechnet wird danach meist nach Nutzung, also nach Aufgaben oder Credits. Deshalb lohnt sich ein Blick auf den Verbrauch in den ersten Wochen.
Ja. Auf dem KI-Radar24-Marktplatz findest du Freelancer, die Agenten mit n8n, Make oder Zapier für dich aufsetzen.
KI-Agenten sind der nächste Schritt nach dem Chatbot: Sie erledigen Aufgaben, statt nur darüber zu reden. Ohne Programmierkenntnisse startest du mit Manus, Lindy oder einem Agenten in Zapier oder Make. Wer Datenkontrolle will, setzt auf n8n, Entwickler auf CrewAI, LangChain oder Devin. Und egal mit welchem Tool: Wichtige Schritte gibt immer ein Mensch frei.
Agenten brauchen Erfahrung. Auf dem KI-Freelancer-Marktplatz findest du Profis, die das für dich übernehmen.
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